Colombo
FMC 50 Pilzbehandlung /Weißpünktchenkrankheit
Normaler PreisAb €23,99Grundpreis95.96 € / 1 lFish Pharma
FishPharma Fish Calm 100ml Koi-Fisch Betäubungsmittel
Normaler Preis €24,65Grundpreis246.5 € / 1 lFish Pharma
Fish Pharma Propolis Tinktur 30 ml - wirkt als natürliches Antibiotikum, schließt die Wunde
Normaler Preis €19,95GrundpreisColombo
Colombo Lernex für die Wurmbehandlung bei Koi
Normaler PreisAb €29,99Grundpreis149.95 € / 1 kgFish Pharma
Fish Pharma Wasserstoffperoxid 3% - 100 ml - zur Wunddesinfektion Fische-Koi
Normaler Preis €9,95Grundpreis99.5 € / 1 l
Parasitenbefall bei Koi – früh erkennen, gezielt handeln
Ein gesunder Koi Karpfen ist vital, neugierig und zeigt kräftige Farben – egal ob Showa, Kohaku, Ginrin, Doitsu, Sanke, Tancho, Ochiba oder Shusui. Doch Parasitenbefall kann selbst die stärksten Japan Koi schnell schwächen. In unseren Koiteichen in Deutschland sehen wir täglich, wie wichtig Prävention, Früherkennung und die richtige Behandlung sind – vor allem bei hochwertigen Zuchtformen aus Japan.
Karpfenlaus (Argulus foliaceus) – gefährlicher Parasit aus Asien
Die sogenannte Karpfenlaus ist in Wirklichkeit ein Krebstier und kein Insekt. Sie verankert sich mit Saugnäpfen und Widerhaken in der Haut des Koi und sticht mit ihren Mundwerkzeugen tief ins Gewebe. Dabei injiziert sie ein Gift, das Zellstrukturen zerstört und Blutungen verursacht. Während ein einzelnes Exemplar selten gefährlich ist, überträgt die Laus beim Blutsaugen oft infektiöse Erreger wie das Rhabdovirus carpio (Verursacher der Frühjahrsvirämie) oder das berüchtigte Koi-Herpes-Virus (KHV).
Besonders tückisch: Die asiatische Art Argulus japonicus, die durch Koiimporte aus Japan in viele europäische Gartenteiche gelangte, tritt inzwischen fast genauso häufig auf wie die heimische Variante.
Fischegel (Piscicola geometra) – blutsaugender Untermieter
Dieser bis zu 5 cm lange Fischegel wird oft unbeabsichtigt über Pflanzen in den Teich eingeschleppt. Sein schraubenförmiger Körper und Saugnäpfe an beiden Enden ermöglichen festen Halt auf dem Fisch. Der Egel saugt Blut und öffnet so die Tür für sekundäre Infektionen durch Pilze, Bakterien oder Viren. Ein Salzbad hilft meist zuverlässig.
Saugwürmer und Bandwürmer – Kiemenschäden und Abmagerung
Kiemenwürmer setzen sich direkt auf den empfindlichen Kiemenblättern fest und können bei starkem Befall deren Struktur zerstören. Die Folge: Atemnot und reduzierter Appetit.
Bandwürmer wiederum gelangen über befallene Fische oder Lebendfutter aus anderen Gewässern in den Teich. Frostfutter ist hier sicher, denn die Larven überleben das Einfrieren nicht. Symptome zeigen sich erst spät: weißliche Wurmfäden am After, Abmagerung, kraftloses Verhalten – besonders gefährlich bei farbschwachen Cyprinus carpio-Varianten wie Benigoi, Bekko oder Ogon.
Hautparasiten und mikroskopische Quälgeister bei Kois
Trichodina – Schwächeparasiten mit hohem Schadpotenzial
Trichodina ist ein wimperartiger Einzeller, der sich von Schleimhautresten ernährt. Er befällt bevorzugt bereits geschwächte Koi – etwa nach anderen Infektionen oder in ungünstigen Haltungsbedingungen. Bei Doitsu Koi kann er tief in die Schleimhaut eindringen und großflächige Schäden verursachen.
Chilodonella – aggressive Schleimhautzerstörung
Dieser Parasit tritt häufig nach Trichodina-Befall auf und verursacht weißlich-transparente Flecken, die oft schuppenartig abfallen. Die Infektion verbreitet sich sehr schnell – besonders in organisch belasteten Teichen. Eine stabile Wassertemperatur und gute Filterung bieten Schutz.
Ichthyophthirius multifiliis – Weißpünktchenkrankheit
Der bekannte Erreger verursacht kleine weiße Pünktchen auf Haut, Kiemen und Flossen – häufig als erstes Anzeichen für die gefürchtete Weißpünktchenkrankheit. Besonders empfindlich reagieren hochwertige Züchtungen wie Ginrin Sanke, Shiro Utsuri oder Butterfly Koi. Unbehandelt kann der gesamte Bestand innerhalb weniger Tage betroffen sein.
Costia (Ichthyobodo necator) – gefährlicher Schleimhautparasit
Costia, auch als Costia neatrix bekannt, bildet einen milchig-weißen Schleier auf der Haut. Er verursacht blutunterlaufene Stellen, Unruhe und Reibeverhalten. Bei Koi hilft ausschließlich ein Acriflavin-haltiges Kombipräparat.
Pilzinfektionen – Schwächeanzeichen im Koi Teich
Pilze wie Saprolegnia befallen verletzte oder gestresste Koi. Typisch sind weißlich-graue Wattebeläge. Ursachen: Unterkühlung, schlechte Wasserwerte oder Verletzungen durch Chagoi oder Matsuba-Männchen.
Behandlungsmaßnahmen:
- Kurzzeitbad mit Salz
- Malachitgrün
- Kaliumpermanganat
- Offene Stellen mit Jod desinfizieren
Virusinfektionen bei Koi – KHV & Frühjahrsvirämie
Koi-Herpes-Virus (KHV)
Das KHV zählt zu den gefährlichsten Krankheiten. Die Inkubationszeit liegt zwischen Tagen und Monaten. Beim Ausbruch sterben fast alle infizierten Koi. Die Erkrankung ist gesetzlich meldepflichtig in Deutschland.
Alles für die Koi Gesundheit im Online-Shop
Bei nordicpond findest du professionelle Produkte zur Vorbeugung und Behandlung von Koi Krankheiten – inkl. MwSt, schnelle Lieferung, faire Versandkosten:
- Anti-Parasitenmittel
- Mikroskope für die Diagnose
- Wunddesinfektion
- Pilz- und Bakterienmittel
- Salz, Acriflavin, Malachitgrün
- Wasserpflegesets
- Zubehör für den Koiteich
Fragen? Wende dich an uns – nordicpond.de
Unser Team bei nordicpond.de steht dir mit über 30 Jahren Erfahrung in der Koizucht, im Teichbau und bei der Pflege von Japan Koi zur Seite. Wir beraten dich persönlich und ehrlich.